Freitag, 12. August 2011

Filmexport: Möglichkeiten und Vorbereitungen



Nachdem wir unseren Film fertig geschnitten haben, wollen wir ihn je nach Verwendungszweck auf unterschiedliche Datenträger exportieren.
Was müssen wir dabei beachten und welche Möglichkeiten haben wir?

Für Film-Ausspielungen auf Band fügen wir noch einen Vorspann hinzu. Dieser sollte alle technischen Daten, wie Titel, Bildformat, Tonformat, Laufzeit und die Kontaktdaten des Autors enthalten.
Wichtig ist natürlich auch eine eindeutige Startmarke mit Sinus-Ton. Während bei Fernsehanstalten der Pegel auf 0 db eingestellt wird, empfiehlt sich für die Abgabe auf Festivals den Pegel etwas leiser einzustellen. Sonst kann es passieren, dass der Film vom Veranstalter zu leise abgespielt wird.

Die angegebene Vorspannlänge ist nur als Beispielwert zu sehen. Gegebenfalls kann ein Veranstalter andere Vorgaben mitteilen.
Erzeugen wir hingegen eine DVD oder BluRay, so wird dieser Vorspann nicht benötigt. Er „stört“ nur. Schließlich geben wir im entsprechenden Autorenprogramm ja das richtige Bildformat vor und der Datenträger erhält ein entsprechendes Menü bzw. Format-Flag.

Das gleiche gilt auch für den Export auf eine Multimedia-Festplatte. Bei der Archivierung des Films auf weiteren Festplatten kann der Vorspann aber durchaus wieder hilfreich sein. Denn von ihm aus werden ja wieder weitere Filmkopien erstellt.

Außerdem in diesem Beitrag:
Archivierung von Ton-Samples für weitere Projekte mit dem Casablanca-Schnittsystem.